Vier Menschen mit Streichinstrumenten sitzen auf einer alten Steintreppe. Sie lächeln in die Kamera. Die Gruppe wirkt freundlich und entspannt.  Vorne links sitzt eine Person in einem hellblauen Kleid mit einer Geige. In der Mitte sitzt eine Person mit ei

Pantoffelkonzert

gli archi alpini

Die Pantoffelkonzerte sind etwas Besonderes. Du geniesst klassische Musik in gemütlicher Atmosphäre und fühlst dich wie zu Hause. Das Bistro ist wie immer vor und nach dem Konzert geöffnet.

Datum

  • So, 17.01.2027, 17:00 - 18:00

sounds American

gli archi alpini sind ein internationales Streichquartett mit Sitz in Sion (VS).

Die Geigerinnen Sarah Velasco (Kanada, Sion) und Désirée Pousaz (Schweiz, Ried-Brig), der Bratschist Michael Kovalchuk (Ukraine, Aigle) und die Cellistin Francesca Bongiorni (Italien, Sion) pflegen ein vielfältiges Repertoire, das von den klassischen Anfängen des Quartetts (Joseph Haydn, Maddalena Lombardini Sirmen) bis in die Neuzeit reicht (Sulchan Zinzadze, Margaret Brandman).

 

Dieses etwas andere Konzert mit Streichquartett verbindet musikalische Assimilation (sounds American) mit einheimischen Klängen (American sounds): sounds American Im ersten Teil werden Werke zweier Komponisten vorgestellt, welche als Immigranten in den USA wirk(t)en:
Einerseits der tschechische Romantiker Antonín Dvořák (1841-1904), der in Iowa sein „Amerikanisches“ Streichquartett komponierte. Dvořák studierte Spirituals der schwarzen Plantagenarbeiter und Melodien der Native Americans, in denen er die Grundlage für eine charakteristisch amerikanische Musik sah. Den Wurzeln der amerikanischen Kultur Rechnung tragend, sind die Themen in der Regel aber klassischperiodisch gebaut und nehmen zuweilen den Volksliedton auf, der für Dvořáks böhmische Heimat so charakteristisch ist.
Anderseits der deutsche Musiker Hans Zimmer (*1957), der eine der prägendsten und erfolgreichsten Filmkomponisten Hollywoods ist. Seit den 1980er Jahren hat er Musik für über 150 Filme geschrieben. Von Zimmer erklingen Auszüge aus den Kinoerfolgen „Gladiator“, „Sherlock Holmes“, „Wonder Woman“ sowie „Madagascar“.


American sounds
Im zweiten Teil kommen zwei afroamerikanische Komponistinnen zu Wort: Florence B. Price (1887-1953) und Rhiannon Giddens (*1977). Florence B. Price war die erste Afroamerikanerin, die in den USA als Komponistin klassischer Musik bekannt wurde. Auch wenn ihre Ausbildung tief in der europäischen Tradition verwurzelt war, ist ihre Musik in einer amerikanischen Sprache verfasst. Sie liess sich (ebenso wie Antonín Dvořák) von den afroamerikanischen Spirituals beeinflussen. gli archi alpini spielen ihre „Five Folksongs in Counterpoint“.
„At the Purchaser's Option mit Variationen“ ist eine instrumentale Variation eines Songs der Folkmusikerin Rhiannon Giddens (*1977), arrangiert für das Projekt „50 for the Future“ des Kronos Quartetts. Sie schrieb das Lied, nachdem sie in einem Buch eine Werbung aus dem 19. Jahrhundert für eine 22-jährige Sklavin gefunden hatte, deren neun Monate altes Baby ebenfalls zum Verkauf stand, aber „nach Ermessen des Käufers“. Der Titel des Stücks stammt aus dieser Werbung und aus dem Nachdenken  darüber, wie das Leben dieser Frau hätte sein können.

Preise
Vorverkauf: 
(endet am Eventtag um 12h)

Erwachsene: Fr. 30.-  
IV/Studierende/KulturLegi/Jugendliche ab 13: Fr. 20.-  

 

Abendkasse:

Erwachsene: Fr. 35.-
IV/Studierende/KulturLegi/Jugendliche ab 13: Fr. 25.-

 

gratis mit Abobo und Kultur-GA - Kinder bis 12 und Schüler:innen der amo gratis

Rollstuhlplätze: info@zeughauskultur.ch oder Tel. 027 923 13 13

Türöffnung & Bistrobetrieb jeweils eine Stunde vor Beginn

Veranstaltungsort

Tanzsaal, ZeughausKultur Brig

Gliserallee 91
3902 Brig-Glis

Telefon +41 27 923 13 13

Reservierungsnummer +41 27 923 13 13

Webseite http://zeughauskultur.ch

ÖV Fahrplan

Reservation

Abendkasse

Reservation

Gratis mit Kultur-GA

Gratis mit Abobo

Reduzierter Preis mit KulturLegi

Kategorien

  • Musik

Altersfreigabe

Für alle