Abusitz

Lesung aus «Zürcherinnen sind auch Walliser» mit A-Capella-Ensemble Damenwahl

Datum

  • 18.10.2018, 20:00 - 22:00

Freier Eintritt

Freier Eintritt

Werk und Präsentation
Im Frühling 2018 hat die Autorin Cornelia Heynen-Igler unter dem Titel «Zürcherinnen sind auch Walliser» zehn süffig-knackige Texte über wechselseitige Vorurteile verfasst. Die Künstlerin Helga Zumstein hat die einzelnen Texte aufs Anschaulichste bebildert. Nach erfolgreichen Auftritten/Lesungen im Schloss Leuk und im Schloss Lenzburg im Juni 2018 tritt Kunststück, Frau! nun im Zeughaus Kultur Brig-Glis auf. Unterstützt werden die Macherinnen von «Zürcherinnen sind auch Walliser» in ihren pointierten Betrachtungen von dem mitreissenden Walliser A-cappella-Chor «Damenwahl». Und mit der Jungmoderatorin Cloé Salzgeber und der «Musikwelle»-Moderatorin Christine Gertschen melden sich zwei Special Guests zu Wort, die ihre Wurzeln im Wallis und ihren Alltag – oder wenigstens einen Teil davon - in Zürich haben.

A-cappella-Chor Damenwahl
«Damenwahl» sind sieben Oberwalliserinnen, die sich der A-cappella-Musik verschrieben haben. Ihre Wurzeln haben die Sängerinnen im klassischen Gesang. Mit «Damenwahl» schlagen sie neue Wege ein. Zum oft bis zu siebenstimmigen Repertoire gehören Songs der Genres Pop, Jazz und Klassik. «Damenwahl» singt, worauf die Mitglieder Lust haben. Ganz im Sinne einer Damenwahl also. Wenn «Damenwahl» emotionale Balladen wie «Run to you» oder «Say something» zum Besten geben, bleibt selten ein Auge trocken. Im nächsten Moment aber sorgen die Sängerinnen mit Problemen der Damenwelt thematisierenden Songs wie «Hefe» für Lacher. Für Abwechslung ist bei Damenwahlkonzerten garantiert gesorgt. Auf das klassische «Ave Maria» folgen jazzige Klänge à la «Bei mir bist du schön» und groovige Lieder wie «Crabbuckit».

Die Damen heissen Véronique Marty (Sopran), Angela-Maria Wyss (Sopran), Carole Marty (Mezzosopran), Carole Steiner (Mezzosopran), Deborah Seiler (Alt), Monika Gattlen (Alt), Milena Erpen (Alt).

Special Guest Cloé Salzgeber
Die Jungmoderatorin Cloé Salzgeber ist 2001 in Zürich geboren worden. Dank ihren Eltern – beides Oberwalliser – sei sie zweisprachig aufgewachsen, sagt sie lächelnd, und in der Tat wechselt sie im Gespräch ohne mit der Wimper zu zucken vom Zürcher in den Walliser Dialekt. Cloé besucht zurzeit noch die Fachmittelschule in Winterthur, kann sich aber gut vorstellen, nach der Fachmatura in den Journalismus einzusteigen. Als wortgewandte Reporterin des SRF-Kinderprogramms «Zambo» hat Cloé schon sehr früh wertvolle Erfahrungen im Medienbereich sammeln können. An der Seite ihres Vaters - des Sportmoderators Rainer Maria Salzgeber - hat die junge Frau überdies schon grössere Anlässe wie zum Beispiel die «Laureus»-Gala moderiert; sehr souverän und gelassen, wie in der Presse zu lesen war. «Winthi» findet sie cool, und doch behauptet sie von sich: «Einmal Walliserin, immer Walliserin.»

Special Guest Christine Gertschen
Die beliebte, fast schon legendäre SRF-Musikwelle-Moderatorin Christine Gertschen ist in Naters geboren und aufgewachsen, wo sie mit ihrem Mann heute noch lebt. «Ich fühle mich dort einfach Zuhause», sagt die sympathische Moderatorin, die berufshalber seit etlichen Jahren zwischen dem Wallis und Zürich hin- und herpendelt. Ihre Sporen als Radiofrau hat sich Christine Gertschen in den 1990er- Jahren bei Radio Rottu abverdient, bevor sie ins SRF-Musikwelle-Team überwechselte. Dem Medium Radio ist sie, zum Glück ihrer grossen Stammhörerschaft, all die Jahre treu geblieben. Das Schnelle und Direkte liege ihr besonders, meint sie; so könne sie ihren Hörerinnen und Hörern so nah wie möglich kommen. Wer Christine Gertschen schon als Moderatorin an Live-Anlässen erlebt hat, kann das gut nachvollziehen: Ihre klangvolle Stimme und ihre Fähigkeit, sich ganz und gar auf ihr Gegenüber einzulassen, tragen das ihre zum publikumsnahen Auftreten der vielseitigen Moderatorin bei.

Autorin Cornelia Heynen-Igler
Als gebürtige Zürcherin und seit über dreissig Jahren in Naters wohnhafte Texterin, Übersetzerin und Kommunikatorin pflegt die Autorin einen durchaus pragmatischen Umgang mit der Sprache. Als Verfasserin der Mary-Kolumnen in der Rhonezeitung RZ hat sie sich von 2001 bis 2010 im Oberwallis als Kolumnistin einen Namen gemacht. Mit ihrer Kurzgeschichte «Das kleine Unglück» hat die Autorin 2015 den ersten Oberwalliser Literaturpreis gewonnen. Im September 2018 hat sie ihr erstes, von Helga Zumstein bebildertes Buch «StillLeben»/Frauengeschichten beim Rotten Verlag herausgegeben. Als Mitglied der Formation «Kunststück, Frau!» – in der auch Helga Zumstein mitwirkt– trägt sie ihre Texte gern auch vor Publikum vor.

Künstlerin Helga Zumstein
Die Gliser Künstlerin Helga Zumstein ist mit ihren kleinformatigen Wochenbildern, die sie seit 2013 malt, weit über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt geworden. Ihre unverkennbaren Werke sind bereits in New York, Potsdam und Berlin ausgestellt worden. Mit Cornelia Heynen-Igler hat die vielseitige Künstlerin schon an diversen Projekten zusammengearbeitet: Entweder betextet Cornelia Helgas Bilder oder Helga illustriert Cornelias Geschichten. Nathalie Benelli, Verantwortliche für Kulturpromotion von Kultur Wallis, schreibt über die befruchtende Zusammenarbeit der beiden: «Zwei Meisterinnen der subtilen Alltagsbeobachtung haben sich gefunden.» Als Inspirationsquellen für Helgas bildstarke «Alltagsszenerien» dienen der Künstlerin Fotos aus dem Familienalbum, aus dem Internet oder auch alte Schwarz-Weiss-Aufnahmen von Meisterfotografen. Und natürlich ist die passionierte Fängerin von Alltagsimpressionen beinahe täglich auch mit ihrer eigenen Kamera unterwegs.

 

Text: Cornelia Heynen-Igler www.igler.ch
Illustrationen: Helga Zumstein www.atelierzumstein.ch
Musik bei Lesungen: Marion Sauder
Musik/Gesang: A-Capella-Ensemble Damenwahl


Art der Veranstaltung: Konzert, Lesung, Performance/Spektakel

Abusitz wird durch unseren Abusitz-Kulturpaten Lonza AG, Visp unterstützt

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  • Musik
  • Bühne
    • Live-Auftritt
  • Literatur

Art der Veranstaltung: Konzert, Lesung, Performance / Spektakel

Zielpublikum: Für alle

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